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  • AutorenbildDomenico Squillacioti

Italien führt Handtuch-Verbot auf Stränden ein


In diesem Jahr wird erwartet, dass der Besucheransturm auf Italien besonders groß sein wird. Prognosen gehen von mehr als 442 Millionen Urlaubern aus, was einem Anstieg von rund zwölf Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Daher bereitet sich die Regierung vor und verhängt strenge Regeln für Touristen.


In verschiedenen Gebieten werden verschiedene Strategien umgesetzt, um den Touristenansturm zu regulieren und zu vermeiden, dass Strände überbevölkert und vermüllt werden. Ein bemerkenswertes Beispiel ist der Strand von Maya Bay auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi Le. "Wir haben die maximale Anzahl von Besuchern pro Tag auf 2000 begrenzt und der Eintrittspreis beträgt 5 Euro", erklärte der Bürgermeister von Krabi, Prakob Wongmaneerung, gegenüber "BBC". Darüber hinaus sind Plastikverpackungen hier strengstens verboten. Es dürfen nur biologisch abbaubare Materialien oder Verpackungen verwendet werden, die in offiziellen Recyclingstationen entsorgt werden können. Der Grund: "Wir haben so viel Müll wegen den Plastikverpackungen angehäuft", so Wongmaneerung.


Auch in anderen Teilen der Welt werden Maßnahmen ergriffen, um den wachsenden Touristenansturm zu regulieren. Auf der Insel Santorin sind zwischen Ende August und Anfang Oktober keine Motorräder mit ausländischen Kennzeichen erlaubt. Verstöße gegen diese Regel werden mit empfindlichen Geldstrafen geahndet, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.


Besucherlimit, Zutrittsgebühren, Autoverbot


Auf der sizilianischen Insel Stromboli plant man, den prognostizierten Ansturm von Touristen mit Eintrittsgebühren zu regulieren. Vier Euro pro Person im Sommer und drei Euro im Winter müssen Besucher hier entrichten. Zudem ist die Anreise mit dem Auto auf die Insel nur erlaubt, wenn der Aufenthalt länger als fünf Tage dauert und dafür ein entsprechendes Formular ausgefüllt wird.


Besucherlimits werden an den Stränden der deutschen Ostsee eingeführt. An dem Strand von Binz auf der Insel Rügen dürfen pro Tag maximal 700 Personen besuchen, während die Strände von Zingst und Kühlungsborn bis zu 300 Leute aufnehmen können und der Strand von Fehmarn lediglich 250. Wer also spontan den Strand aufsuchen will, wird enttäuscht. Reservierungen sollten mindestens 72 Stunden im Voraus über die App "Herz der Ostsee" vorgenommen werden.

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