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  • AutorenbildDomenico Squillacioti

Liebesbrief eines italienischen Kriegsgefangenen kommt nach 80 Jahren an

Aktualisiert: 12. Juli 2023


Liebe Maria, ich hoffe, es geht dir gut und du musst dir keine Sorgen um mich machen, denn mir geht es gut. Ich sehne mich nach guten Nachrichten von Dir und hoffe, bald wieder von Dir zu hören. In dieser besinnlichen Weihnachtszeit sende ich Dir herzliche Grüße und liebe Küsse. Diese Zeilen schrieb Pasquale Aloisio, ein Soldat aus Mottola, im November 1943 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager, wie der Stempel vom 21. November 1943 beweist.



Mit einfachen und liebevollen Worten wollte er seiner Familie mitteilen, dass es ihm gut gehe und ihnen frohe Weihnachten wünschen. Doch der Brief erreichte nie sein Ziel. Pasquale hatte das Glück, persönlich zu seiner Frau Maria zurückzukehren und ihr von den Schrecken des Krieges zu berichten. Mit ihr zog er drei Kinder groß und lebte viele Jahre in Frieden. Doch vor wenigen Tagen erreichte der verlorene Brief die Familie Alloisio, die tief bewegt war.Pasquale und Maria sind inzwischen verstorben, aber ihre Geschichte lebt weiter. Nach vielen Stationen in Italien wurde der Brief schließlich im Rathaus von Mottola abgegeben und den rechtmäßigen Besitzern übergeben. Diese verlorene und wiedergefundene Geschichte berührt die Herzen und erinnert uns daran, wie kostbar das Leben und die Liebe sind.


Giampiero Barulli, amtierender Bürgermeister von Mottola, hat eine bewegende Geschichte in den sozialen Medien geteilt und den Brief auf Facebook veröffentlicht. Die Geschichte handelt von einem Soldaten namens Pasquale, der während des Krieges in einem Gefangenenlager in der Nähe von Berlin festgehalten wurde. In einem Brief an seine Frau Maria wollte er sie über seinen Gesundheitszustand informieren, doch der Brief erreichte sie nie. Pasquale kehrte unversehrt aus dem Krieg zurück und lebte glücklich mit seiner Frau und den drei Kindern. Erst 80 Jahre später erreichte der Brief das Rathaus von Mottola, geschickt von einem Mann aus Florenz. Pasquales Tochter nahm den Brief entgegen und las gerührt die liebevollen Worte ihres Vaters. Die Geschichte des Bürgermeisters verbreitet sich im Internet und erinnert an die vielen Familien, die ihre Väter nach dem Krieg nicht wiedersehen konnten.

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